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  • AutorenbildKatharina Harreither

Basics zu ätherischen Ölen Teil 4

Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungsweise


äußerlich auftragen

· a) bei erstmaligem benützen der ätherischen Öle immer mit fettem Öl mischen und dann auf den Fußsohlen auftragen.

· b) Sitzbäder, Fußbäder oder Entspannungsbäder sind auch eine Anwendungsmöglichkeit mit ätherischen Ölen; auch hier ist ein Emulgator (Träger) notwendig, sonst brennt das Öl an bestimmten Körperstellen oder es schwimmt einfach nur oben auf, zu empfehlen ist hier Meersalz, Honig oder Schlagobers

· c) Massagen oder andere manuelle Anwendungen mit ätherischen Ölen

· d) Wickel und Kompressen, warm oder kalt


riechen

· a) direkt riechen:

aus dem Fläschchen; verreiben eines Tropfens in den Handflächen oder mittels eines Anhängers an einer Kette, auf den ätherisches Öl getropft wird

· b) Diffuser:

· beim Vernebeln von ätherischen Ölen mit Wasser, werden mittels Ultraschall Partikel fein in der Luft zerstäubt und können sich so entfalten; die Wirkstoffe können im Raum und im Körper wirken, da durch die Nase die Aufnahme erfolgt

· c) inhalieren:

den Diffuser kann man auch zum Inhalieren benutzen (mit Handtuch über den Kopf) oder man nimmt einen Topf mit heißem Wasser, aber nicht über 60 Grad erhitzen, ebenfalls mit Handtuch über den Kopf anwenden, so werden gezielter die betroffenen Regionen unterstützt.


innerliche (orale) Einnahme

Manche ätherischen Öle (die Plus-Linie) sind auch als Nahrungsmittelergänzungen oder Kosmetikartikel zugelassen, diese können dann auch dementsprechend verwendet werden.

Nach Rücksprache mit Experten (Ärzten), können ätherische Öle gemischt mit Trägerölen in Form von Zäpfchen oder Kapseln eingenommen werden.


Wirkung:


psychisch

Durch die Nase gelangen die ätherischen Öle ins Gehirn und fangen dort an zu wirken, da im Gehirn das vegetative Nervensystem sitzt, die Hormonproduktion stattfindet und auch die Emotionen gespeichert sind. Wenn nun also ein Duft kommt, der uns an etwas erinnert, wird sofort ein Ablauf in Gang gesetzt. Durch Riechen an den Ölen werden Impulse an den Reichschleimhäuten über den Riechnerv zum limbischen Gehirn geleitet. So werden verschiedene Hirnareale stimuliert und es kommt zur Ausschüttung von Neurotransmittern/Botenstoffe. Die wiederum in bzw mit unserem Körper etwas tun.


Positive Wirkung: Steigerung des emotionalen Wohlbefindens, Stärkung des Selbstbewusstseins, Förderung der Konzentration, Beruhigung des Stresslevels.


körperlich

Pflanzen haben seit jeher Wirkstoffe in sich, die der Mensch nützen kann, um seinen Körper zu unterstützen. Durch die Gewinnung ätherischer Öle können diese Wirkstoffe noch viel gezielter eingesetzt werden;


Positive Wirkung: Entspannung der Muskulatur durch Körperkontakt, dies fördert auch die Regeneration und Mobilität. Auf der Haut aufgetragen dringt das ätherische Öl schnell in das Gewebe ein und kann so in jede Zelle des Körpers gelangen und hier seine Wirkung entfalten.


Bild: Canva


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